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RETTEN WIR DIE WELT NUR DIGITAL - ODER GAR NICHT?

Jahrestreffen 2021 der Lokalen Allianz

Im Einklang mit unserer Zielsetzung, gute Standortbedingungen für Wirtschaft und Bürger in Dormagen zu schaffen, begleiten wir die Stadt seit 2020 auf ihrem Weg zur „Smart Industrial City“. Was genau das heißt und welche Chancen für Unternehmen und die Stadtgesellschaft aus der digitalen Transformation erwachsen, haben wir beim 11. Jahrestreffen der Lokalen Allianz gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und aus dem Stadtkonzern diskutiert.

 

DIGITALE TRANSFORMATION SOLL INDUSTRIE UND STADT NEUE CHANCEN BIETEN

Die Lokale Allianz schaut optimistisch nach vorne. Das elfte Jahrestreffen des Dormagener Bündnisses stand ganz im Zeichen von Innovation und Zukunftsthemen, die Unternehmen und Stadtgesellschaft gleichermaßen betreffen. Bei der rund eineinhalbstündigen Veranstaltung, die sowohl in Präsenz als auch digital als Livestream stattfand, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, wie Stadt und Industrie neue Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend nutzen können.

„Die Lokale Allianz war in der Coronazeit vielleicht weniger sichtbar, aber keineswegs untätig. Im Einklang mit unserer Zielsetzung, gute Standortbedingungen für Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger in Dormagen zu schaffen, begleiten wir die Stadt seit 2020 auf ihrem Weg zur ‚Smart Industrial City‘“, so Klemens Diekmann, Sprecher des Bündnisses, zu Beginn des Jahrestreffens. 


Nach einem spannenden Impulsvortrag des Wuppertaler Unternehmers und Innovators  Jörg Heynkes, der dafür warb, die Chancen einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft zu nutzen, beleuchteten IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Digitalisierung auf regionaler Ebene. „Es geht vor Ort zum einen darum, Infrastruktur zu schaffen, die Digitalisierung ermöglicht. Auf der anderen Seite müssen wir unsere Unternehmen mit stetiger Information und Weiterbildung bei dem Prozess begleiten“, stellte Steinmetz heraus. Auf die wichtige Verzahnung von Kreis und Kommune in diesem Themenfeld und gemeinsame Projekte wie das Beratungsangebot „Industry Hub“ verwies Landrat Petrauschke. Er nahm die Unternehmen selbst in die Pflicht, sich der digitalen Transformation zu stellen: „Wenn jemand im Gewerbegebiet heute sagt, ein Breitbandanschluss ist für mich nicht interessant, dann ist das nicht zukunftsorientiert.“

Lösungsorientierte Ansätze präsentierten im Anschluss André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), sowie Olaf Sakowski, Projektverantwortlicher für den digitalen Zwilling des CHEMPARK. Sie stellten gemeinsam einen so genannten „digitalen Zwilling“ vor. Der „digitale Zwilling“ ist ein datenbasiertes 3D-Modell, das existierende oder geplante Objekte mit all ihren Eigenschaften wie etwa Energieverbrauch virtuell abbilden kann. Die CURRENTA arbeitet bereits aktiv mit einem solchen Modell des CHEMPARKs und unterstützt die Stadt bei der Erstellung eines eigenen digitalen Zwillings. Dessen konkrete Anwendungsmöglichkeiten erklärte Heryschek anhand eines fiktiven Gestaltungsentwurfs für das Zuckerfabrikgelände, der neben denkbarer Bebauung auch die positive Auswirkung möglicher Begrünung auf das städtische Klima simulierte. 

Bürgermeister Erik Lierenfeld und CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich gaben im Gespräch Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Chemieindustrie und Stadt im Projekt „Smart Industrial City“. „Viele Themenfelder im Digitalen Zwilling lassen sich vom CHEMPARK auf die Stadt übertragen und umgekehrt“, betonte Friedrich. Er merkte an, dass die bislang einzigartige Kooperation von Privatwirtschaft und Verwaltung auch auf EU-Ebene Interesse erfährt. Lierenfeld verwies auf die Smart-City-Strategie der Stadt, die als ein wesentliches Ziel Transparenz und Bürgerbeteiligung formuliert. „Wir müssen uns als Stadt an allen Stellen für die Digitalisierung öffnen. Denn wir wollen eine digitale Stadt werden – und das von A bis Z“, so das Stadtoberhaupt. „Davon werden auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt profitieren, da wir sie zukünftig beispielsweise wesentlich einfacher und schneller im Rahmen einer digitalen Bürgerbeteiligung in Prozesse einbinden und Bürgerservices auch digital anbieten können.“

Abgerundet wurde die kurzweilige Veranstaltung durch drei Schattentheater-Auftritte der preisgekrönten Theatergruppe „Die Mobilés“, die eine eigens für den Anlass einstudierte Choreographie präsentierten.

„Gestartet sind wir mit der Lokalen Allianz vor fast elf Jahren mit dem Ziel, die Wirtschaft mit den Menschen in Dormagen zusammenzubringen, um das Verständnis für die Industrie zu schärfen und gemeinsam etwas für unsere Stadt zu tun“, fasst Jobst Wierich, Leiter Politik- und Bürgerdialog bei CURRENTA und Sprecher der Lokalen Allianz, die erste Dekade des Bündnisses zusammen. Gesellschaftlich relevante Themen wie der demografische Wandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren bei allen Aktionen stets im Blick. Digitalisierung wird zukünftig ein weiteres Leitthema der Lokalen Allianz werden. „Als lebendiges Bündnis wollen wir den digitalen Wandel in Dormagen eng begleiten“, so Wierich.

 
 
 

DIE LOKALE ALLIANZ DORMAGEN

Die Lokale Allianz ist im November 2010 als erstes Bündnis auf örtliche Ebene im Rahmen der NRW-Allianz entstanden. Ihr Ziel ist die Förderung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Dormagen. Bürgern und Unternehmern bietet die Allianz eine gemeinsame Gesprächsplattform für Projekte und Zukunftsplanungen.

Initiiert wurde die Lokale Allianz gemeinsam von der Stadt Dormagen, der Initiative Dormagen, dem Rhein-Kreis Neuss, der IHK MIttlerer Niederrhein und dem CHEMPARK Dormagen. Bereits bei der Gründung haben über 120 Vertreter von Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Bildungseinrichtungen sowie Bürger durch Unterschriften die "Knechtstedener Erklrung" ihr Commitment zu den Leitgedanken der Lokalen Allianz bekundet. Im Rahmen einzelner Projekte stoßen stets weitere Partner aus der Stadtgemeinschaft hinzu. Jeder Interessierte kann mitmachen und die Leitidee mitgestalten.

 

GRÜN STATT GRAU

Die Vorteile naturnaher Vorgärten

In Zeiten des Klimawandels wird das Mikroklima in Städten und Gemeinden immer wichtiger. Vorgärten spielen dabei eine ganz zentrale Rolle. Sie beeinflussen Temperatur, Luftfeuchte und Trockenheit in unserem direkten Lebensumfeld. Auch in unserer Stadt wird es zukünftig mehr heiße Tage und mehr Starkregen geben. Mit naturnahen Gärten können Sie mit geringem Aufwand viel bewirken und sich gegen die Folgen des Klimawandels wappnen.

 

EURE BIENEN MACHEN DORMAGEN BUNTER

Ein großes Dankeschön an alle Kinder, die die Malaktion der Lokalen Allianz unterstützen! Rund 200 Bienenrohlinge sind ins Stadtgebiet ausgeschwärmt und werden in wahre Kunstwerke verwandelt. Also: Augen auf beim nächsten Spaziergang, denn die bunten Bienchen sind vielerorts im Vorgarten zu sehen.

Es dürfen gerne noch mehr werden: Wer handwerkliches Geschick und ein Herz für Bienen besitzt, findet hier ein Schnittmuster zum Selbersägen. Zum bemalen eignen sich übrigens Acrylfarben, mit Klarlack am Schluss wird die Biene dann auch richtig wetterfest.

Viel Spaß!

 
 

BSV-JUGEND BEMALT 25 HOLZBIENEN

Verein schmückt damit seine Blühwiese am Schützenhaus

Sie tragen die Vereinsfarben weiß und grün, sind kariert, haben bunte Streifen oder zeigen den Handabdruck ihres Erschaffers: Jedes der 25 Holzbienchen, die bald schon am Domizil des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) Dormagen aufgestellt werden, ist ein absolutes Unikat. Mit der Gestaltung der farbenfrohen Holz-Insekten beteiligt sich der BSV an der stadtweiten Malaktion der Lokalen Allianz, die das Thema Insektenschutz und Nachhaltigkeit ins Bewusstsein rücken will. „Wir legen gerade neben dem Schützenhaus eine große Blühwiese an, die Insekten Nahrung bieten wird, und dazu passt die Bienen-Aktion natürlich prima“, sagt BSV-Chef Hans-Arnold Heier und hat damit auch den Standort der Bienchen schon genannt. Sie werden zwischen Schützenhaus und B9 platziert, sodass aus den vorbeifahrenden Autos ein Blick auf die kleinen Kunstwerke möglich ist.

 

KONTAKT ZUR ALLIANZ

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